Bergturnfahrt 2025

An der dies­jäh­ri­gen Berg­turn­fahrt ging unse­re Rei­se ins Ber­ner Ober­land nach Kan­der­steg. Um 8:00 Uhr tra­fen wir uns in Hol­der­bank beim Park­platz Fels­gar­ten und fuh­ren pünkt­lich los. Ange­kom­men in Kan­der­steg, ging es auch gleich mit der Luft­seil­bahn “Sunn­büel” nach oben in die schö­ne Berg­welt. Bei per­fek­tem Wet­ter star­te­ten wir unse­re Wan­de­rung. Zuerst ging es steil und in doch eher schnel­le­rem Tem­po auf­wärts auf das “Gäl­liho­re”. Der ers­te Auf­stieg hat sich bereits schon gelohnt, denn die Aus­sicht war fan­tas­tisch. Weil sie so schön war und wir die Ankunfts­zeit auf dem Gip­fel nicht bes­ser hät­ten tref­fen kön­nen, mach­ten wir auch gleich eine Mit­tags­pau­se und füll­ten unse­re hung­ri­gen Mägen. Ja bei solch einer Aus­sicht schmeckt alles irgend­wie ein wenig besser. 

Wei­ter ging es danach dem “Üsche­nen­grat” ent­lang in Rich­tung “Wys­si Flue”. Hier wan­der­ten wir haupt­säch­lich im Schat­ten, wo es zum Teil noch ein wenig Schnee und gefro­re­ne Stel­len hat­te. Auf dem Gip­fel der “Wys­si Flue”, wel­cher mit 2470 m der höchs­te Punkt der Wan­de­rung war, konn­ten wir dann wie­der pure Son­nen­en­er­gie tan­ken und mach­ten die nächs­te län­ge­re Pau­se. Die Sicht in die Fer­ne war von dort aus so gut, dass wir sogar die Wal­li­ser 4000er sehen konn­ten. Ein­fach nur gigantisch.

Wei­ter ging es dann steil abwärts zum Berg­ho­tel “Schwa­ren­bach”. So lang­sam aber sicher waren unse­re Bei­ne ein wenig am Ende und alle freu­ten sich auf die Ankunft beim Hotel. Bei immer noch per­fek­tem Wet­ter lösch­ten wir auf der Ter­ras­se wohl­ver­dient unse­ren Durst. Die Son­ne ver­schwand dann rela­tiv schnell hin­ter den Ber­gen, die für Schat­ten sorg­ten und so sank die Tem­pe­ra­tur zügig. Zum Glück haben unse­re Orga­ni­sa­to­ren im Hotel gemüt­li­che Zim­mer gebucht, so konn­ten wir bequem in die Wär­me zügeln. Frisch geduscht leg­ten wir uns vor dem Abend­essen noch kurz hin. Um 18:30 Uhr gab es dann ein fei­nes 4‑Gang Menu. Ange­fan­gen bei der Gemü­se­sup­pe und einem gemisch­ten Salat zur Vor­spei­se, ging es wei­ter mit einem Schwei­ne­steak inkl. Grill­ge­mü­se zum Haupt­gang. Wobei hier das Gemü­se nicht bei allen sooo beliebt war. Natür­lich gab es auch noch ein Des­sert zum Abschluss, wel­ches Allen schmeckte. 

Nach dem reich­hal­ti­gen Nacht­es­sen war dann eine Poker­run­de ange­sagt. Hier vor­ab ein gros­sen Dan­ke­schön an Pips, wel­cher das Poker-Set wäh­rend der gan­zen Wan­de­rung mit­ge­schleppt hat­te. Run­de um Run­de wur­de manch­mal sehr geblufft, zwi­schen­durch hat­ten wir aber doch sehr gute Kar­ten auf dem Tisch lie­gen. Mit der Zeit waren dann immer mehr plei­te und schie­den aus. Um 10:00 Uhr war dann Nacht­ru­he und defi­ni­tiv Schluss mit Pokern. So kamen wir dann auch früh ins Bett und konn­ten uns vie­le Stun­den Schlaf gönnen. 

Am nächs­ten Tag gab es um 7:30 Uhr Früh­stück. Gestärkt nah­men wir dann unse­re Heim­rei­se in Angriff. Es ging zurück zur Luft­seil­bahn und hin­un­ter zum Park­platz. Nächs­ter Pro­gramm­punkt war das Erleb­nis­bad Ber­naqua in Bern. Nach einem schnel­len Mit­tag­essen ging es ab ins war­me Was­ser. Nach der Wan­de­rung vom Sams­tag war dies eine sehr will­kom­me­ne Ent­span­nung. Trotz­dem hat­ten wir am Sonn­tag noch ein paar Höhen­me­ter abge­spult, denn die Was­ser­rut­schen haben es uns sehr ange­tan und wir konn­ten kaum auf­hö­ren, wie­der die Stu­fen hoch­zu­ge­hen und run­ter­rut­schen. Die Zeit war somit auch schnell um und wir mach­ten uns dann defi­ni­tiv auf den Heim­weg nach Holderbank.

Ohne gros­sen Stau kamen wir pünkt­lich nach Pro­gramm in Hol­der­bank an, die Berg­turn­fahrt war somit beendet.

Ein wirk­lich gros­ses Dan­ke­schön an unse­re Orga­ni­sa­to­ren Dami­an und Andrin. Ihr habt das super gemacht!

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